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Demenz – eine Krankheit und ihre Folgen

Eine Krankheit auf dem Vormarsch! Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter der Demenz.

Aber was ist Demenz eigentlich und muss man sich das vorstellen mit dieser Krankheit zu leben ?

Rund 3% aller 70-75 Jährigen leiden an Demenz. Demenz eine neurologische Schwäche mit dem wohl bekanntesten Vertreter der Alzheimer Krankheit. Im Gehirn sterben Zellen ab und so nimmt die Erkrankung ihren Lauf. Die Gedächtnisleistung, sowie das Denkvermögen nehmen ab. Es kommt zu einer Beeinträchtigung der Orientierung, des Urteilsvermögen und dem Sprach- und Rechenvermögen.

Meist beginnt es jedoch schleichend, mit dem Vergessen einiger Dinge beim Einkaufen, dem versäumen einer Verabredung zum Bridge oder auch einfach mit dem Entfallen von Namen. Aber so schleichender die Krankheit kommt, umso gefährlicher ist sie auch. Für Patienten einer fortschreitenden Demenz ist jeder Tag eine neue Herausforderung und jeder Mensch ein Fremder, selbst die engsten Familienangehörigen werden zu Personen, die man nie zuvor zu sehen geglaubt hat.

Die Ursachen sind so unterschiedlich, wie die Krankheit selbst. Zum einen führen Mediziner Durchblutungsstörungen oder auch einen Mangel an Vitamin B-12 auf den Abbau der Gehirnzellen zurück. Zum anderen können aber Alkoholismus bzw. andere chronische Vergiftungen, Gehirntumore oder auch Infektionen des Gehirns für das Vergessen auf Lebenszeit verantwortlich sein.

Viele Erkrankte, in einem späteren Stadium, fallen in ein kindliches Verhalten zurück. Können nicht alleine essen, sich anziehen oder sich waschen. Selbst der Gang zur Toiletten wird zum unüberwindbaren Hindernis, dass sie nicht alleine bewältigen können.  Ein weiteres Symptome des Endstadiums der Demenz ist der demenziele Sprachzerfall und die Bettlägerigkeit.

Demenzkranke sind auf die Hilfe Andere angewiesen!

Der Anschein, dass es nur Menschen über dem 70. Lebensjahr trifft, trügt. Durch die vielen Formen der Demenz sind junge Menschen genauso wie schon Kinder betroffen. Studien zufolge leben rund 1Milion Menschen in Deutschland mit Demenz.

Obwohl die Medizin fortschreitend immer neue Wunder zustande bringt, gibt es  für Patienten mit einer Demenz jedoch,  zurzeit, noch keine Aussicht auf Heilung. Mit den bis jetzt erforschten Ressourcen lässt sich der Hirnabbau aufhalten, aber nicht stoppen. Zudem wird versucht mit  gesunder Ernährung, Gedächtnistraining  und alternativen Heilmethoden, wie Homöopathie das  Absterben der Gehirnzellen zu verlangsamen  umso die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten bzw. zu verbessern.

Wie schrecklich muss es sein an dieser Erkrankung zu leiden und sich nicht dagegen wehren zu können? Egal in welchem Alter und egal in welchem Stadium sich die Krankheit befindet.  Das Leben ist für viele nicht mehr lebenswert und auch den Angehörigen fällt es oft schwer die Situation zu akzeptieren und damit umzugehen. Grund dafür ist eine der vielen Nebenerscheinungen der Demenz: die Persönlichkeitsveränderung der Erkrankten. Sie werden aggressiv oder enthemmt, depressiv oder sprunghaft in ihrer Stimmung.

Aus diesem Grund ist es für viele Familien unmöglich oder mit vielen Problemen verbunden, ein demenzkrankes Familienmitglied zu Hause zu versorgen und sich mit genügend Zeit, Geduld und Liebe der Aufgabe zu widmen.

In speziellen Einrichtungen für Demenz-Erkrankte wird besonders auf die Bedürfnisse und Wünsche von den Patienten eingegangen und es wird versucht  ihnen ein Stück Lebenswürde zurück gegeben.

Weitere Informationen zum Thema Demenz und Alzheimer gibt es hier.

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