Finanzdienstleister: Vorsorge
Man hört und liest ja so Einiges wenn es um die diversen Finanzdienstleister geht, die in Deutschland aktiv sind. Da ich mir gerne mein persönliches Urteil fälle, bevor ich über Dinge urteile, die ich nicht kenne, wollte ich mich über meine aktuelle Finanz-, Vorsorge- und Vermögenslage aufklären lassen. Schließlich werden wir alle mal alt!
Als Dienstleister wählte ich die Deutsche Vermögensberatung AG, kurz DVAG, die ihren Sitz in Frankfurt hat. Die Werbeversprechen der DVAG klingen ja recht klar und verlockend: Die Finanzsituation der Kunden soll umfassend und detailliert analysiert werden und darauf aufbauend dann eine individuelle Vermögensplanung erstellt werden, anhand welcher klar wird, wie die eigenen Anlage- und Vorsorgeziele erreicht werden können.

© flickr/Deutsche Vermögensberatung AG – DVAG
Finanzdienstleister: Gute Kommunikation verringert den Druck
An meinen persönlichen Finanzberater bin ich durch einen Bekannten gekommen, der bereits vor einiger Zeit beraten wurde und daraufhin auch Verträge abgeschlossen hatte. Es war also quasi eine Empfehlung. Am Tag der Beratung fragte ich zunächst einmal, ob diese etwas kostet. Zu meiner Überraschung war sie aber völlig kostenlos, ich wurde am Ende lediglich gebeten, den Vermögensberater weiterzuempfehlen. Er verdient also pro abgeschlossenem Vertrag, somit auch nur dann, wenn er etwas verkauft.
Ich bin ja grundsätzlich skeptisch, wenn ich Verträge unterschreiben soll, ohne dass ich großartig Bedenkzeit habe. Ich spürte während der Beratung schon einen gewissen Druck, den der Herr auf mich ausübte, aber ich sagte ihm bereits im Vorfeld, dass ich am selben Tag noch keinen Vertrag unterschreiben werde.
Finanzdienstleister sind zur Beratung verpflichtet!
Vor allem bei so wichtigen Angelegenheiten wie bei Finanzen und Rente brauche ich ausreichend Bedenkzeit. Meine Sorgen waren aber unbegründet, da die genauere Analyse von Seiten des Beraters sowieso einige Tage in Anspruch nehmen würde.
Die Beratung dauerte insgesamt knapp 2 Stunden, meine bereits vorhandenen Verträge und beinahe sämtliche Unterlagen wurden auf Optimierungspotentiale überprüft und durchgesprochen. Auch ich konnte ihm Fragen, beispielsweise zu Lebensversicherungen und Riester-Rente, stellen, welche auch kompetent beantwortet wurden.
Etwa eine Woche später kam es dann zur Analyse, wie es um meine Finanzen bestellt ist. Natürlich fand der Finanzberater das ein oder andere Produkt, welches hervorragend zu meiner Situation passt und für die Rente eingesetzt werden kann und welches ich unbedingt abschliessen solle. Habe mich letztlich dann dagegen entschieden, bekomme aber noch regelmäßig Post und Anrufe meines Beraters, er lässt also nicht locker. Doch meine Entscheidung steht!
Ein Freund, ein guter Freund…… Umgangsrecht für Großeltern