Generationenhäuser in Deutschland

Jung und alt unter einem Dach. Viele Familien stellen sich so das ideale Zusammenleben vor. Aus diesem Grund leben auch immer mehr Familien mit  mindestens 3  Generation in den eigenen vier Wänden. Das sich dieses Konzept aber auch noch ausbauen lässt, beweisen die Generationenhäuser in Deutschland.

Was ist ein Generationenhaus?

Unter dem Begriff Generationenhaus versteht man, das Zusammenleben von Menschen in den unterschiedlichsten Altersgruppen, ohne dass diese miteinander verwandt sind.

In einem meist riesigen Hauskomplex befinden sich unterschiedliche Wohn- und Lebensbereiche. So haben Senioren ihren seperaten Bereich in den sie sich zurück ziehen  können, genau so wie die etwas jüngeren Mitbewohner zusammen mit den Kindern. Darüber hinaus gibt es Gemeinschaftsräume, die zum Essen, Spielen oder gemeinsamer Aktivitäten genutzt werden. In einigen Fällen gehört ein Kindergarten zum Generationenhaus.

Das Leben in einem Generationenhaus könne sich alle Beteiligten selbst gestalten, ohne  Zwang und ohne in Bedrängnis zu geraten.

Besonders für Senioren ohne Familien stellen Generationenhäuser eine gute Alternative zu einem Senioren- oder Pflegeheim dar. So leben sie nicht allein und können sich dennoch nach Bedarf zurück ziehen.

Ursprünglich stammt die Idee des Generationenhauses aus einem Pflegeheim in Japan. Dort wollte man die Wirkung von Kindern auf die Bewohner erforschen. Dabei stellte man schnell fest, dass die Senioren, die mit den Kindern zusammengelebt haben weniger krank und viel agiler und lebensfreudiger waren, als Andere. Seither gehört es in Japan zum guten Ton, dass viele Generationen unter einem Dach leben.

Aber auch in Deutschland ist das Zusammenleben der Generationen immer beliebter. Nähere Informationen und auch eine Liste mit allen Generationenhäusern Deutschland findet man auf der Internetseite des Programms vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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